Das 1000-Öfen Förderprogramm startet JETZT ! Exklusiv in Rheinland-Pfalz. Infos siehe Menüleiste.
Das 1000-Öfen Förderprogramm startet JETZT !Exklusiv in Rheinland-Pfalz. Infos siehe Menüleiste.

FAQ 1000 Öfen-Förderprogramm

 

Sie haben Fragen zum neuen Förderprogramm? Wir haben hier die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengefasst.

 

WER KANN DIE FÖRDERUNG BEANTRAGEN?
Antragsberechtigt sind natürliche Personen (Privatpersonen), die eine Einzelraumfeuerungsanlage im

selbstgenutzten Wohneigentum betreiben. Das Wohneigentum muss sich in Rheinland-Pfalz  befinden.


GILT DIE FÖRDERUNG AUCH FÜR NICHT SELBST BEWOHNTE (VERMIETETE) IMMOBILIEN?
Nein, die Förderung gilt nur für selbst genutztes Wohneigentum.


KÖNNEN AUCH UNTERNEHMEN ODER JURISTISCHE PERSONEN DIE FÖRDERUNG BEANTRAGEN?
Nein, die Förderung gilt nur für selbst genutztes Wohneigentum.
 

BESTEHT EIN RECHTLICHER ANSPRUCH AUF FÖRDERUNG?
Ein rechtlicher Anspruch auf Gewährung der Förderung besteht nicht. Die Bewilligungsbehörde entscheidet aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.


KANN ICH DIE FÖRDERUNG FÜR MEHR ALS EINE EINZELRAUMFEUERUNGSANLAGE ERHALTEN?
Pro Antragsteller wird nur eine Einzelraumfeuerungsanlage gefördert. Ebenfalls wird nur eine

Einzelraumfeuerungsanlage pro selbst genutzte Wohneinheit gefördert.


MUSS DIE NEUE ANLAGE IM SELBEN RAUM STEHEN WIE DIE AUSGETAUSCHTE ANLAGE?

WAS BEDEUTET „GLEICHER AUFSTELLUNGSORT“?
Die neue Anlage muss am „Gleichen Aufstellungsort“ stehen. Das bedeutet, dass die neue Anlage unter der gleichen Adresse in derselben Wohneinheit wie die alte Anlage aufgestellt werden muss. Die Installation in anderen Räumen derselben Wohneinheit ist zulässig.


IN WELCHEM ZEITRAUM WERDEN ANLAGEN GEFÖRDERT?
Die Förderung kann nur gewährt werden, wenn die neue Anlage nach Inkrafttreten der Förderrichtlinie am 28.08.2017 erworben und in Betrieb genommen worden ist. Die Antragstellung kann erst nach Inbetriebnahme der Einzelraumfeuerungsanlage erfolgen. Der Antrag muss vollständig bis zum 30. September 2018 bei der Bewilligungsbehörde eingehen.


WIE LÄUFT DAS ANTRAGS- UND BEWILLIGUNGSVERFAHREN FÜR DIE FÖRDERUNG AB?
Die Antragstellung kann erst nach Kauf und Inbetriebnahme der Einzelraumfeuerungsanlage durchgeführt werden und muss schriftlich unter Verwendung des vorgegebenen Antragsformulars erfolgen. Dem Antragsformular muss eine Rechnungskopie und eine Aufstellbescheinigung Ihres

Schornsteinfegerbetriebes beigefügt werden.


Das Antragsformular finden Sie hier unter auf unserer Webseite. Zusätzlich zum Antragsformular muss eine Kopie der Rechnung des neu gekauften Ofens beigelegt werden. Diese Rechnungskopie muss folgende Angabe enthalten:

 

• Materialkosten der Neuanlage.
• Lieferdatum der Neuanlage.
• Lieferadresse der Neuanlage.


Die Bescheinigung über die Aufstellung der Einzelraumfeuerungsanlage wird von Ihrer bevoll- mächtigten Bezirksschornsteinfegerin oder Ihrem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger ausgefüllt. Die Bescheinigung ist vollständig auszufüllen und zusammen mit dem Antragsformular

im Original einzureichen. Für die Bescheinigung des Schornsteinfegers ist das vorgegebene

Formular zu verwenden.


Der Antragsteller sendet die vollständigen Antragsunterlagen (Antrag, Rechnungskopie und Bescheinigung) an:


Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz (MUEEF)

Abteilung 5 – Forsten

Kaiser-Friedrich-Straße 1

55116 Mainz


Förderfähig sind nur Anträge, die vollständig bei der Bewilligungsbehörde eingehen.


WELCHE KOSTEN FALLEN FÜR DIE BESCHEINIGUNG DURCH DEN BEVOLLMÄCHTIGTEN SCHORNSTEINFEGER AN?
Ihre bevollmächtigte Bezirksschornsteinfege-rin/Schornsteinfeger erstellt Ihnen gegen eine Gebühr

von 25 Euro zzgl. Umsatzsteuer (Grundlage: Nr. 5.4 der Landesverordnung über Gebühren und  Vergütungen für Amtshandlungen und Leistungen nach dem Bauordnungsrecht (Besonderes Gebührenverzeichnis, Stand 4. Dezember 2012)) eine Bescheinigung über die Aufstellung der

Einzelraumfeuerungsanlage. Diese ist Voraussetzung für eine Förderung. Die Kosten für die Bescheinigung sind nicht erstattungsfähig.


WIE IST EINE EINZELRAUMFEUERUNGSANLAGE DEFINIERT?
Eine Einzelraumfeuerungsanlage ist eine Feuerungsstätte, die vorrangig zur Beheizung des Aufstellraumes verwendet wird. Die Definition von Einzelraumfeuerungsanlage richtet sich nach der

Begriffsbestimmungen der 1. BundesImmissionsschutzverordnung (1. BImSchV). Weitere Hinweise

zur Unterscheidung finden Sie im Auslegungskatalog der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft für Immissionsschutz (LAI). Im Zweifelsfall kann Ihnen ihr Ofenbauermeister oder die Ofenbauerinnung

der Pfalz weiterhelfen.


WIE HOCH IST DIE FÖRDERUNG?
Die Höhe der Förderung richtet sich nach dem Wirkungsgrad und dem Brennstoff der neuen

Einzelraumfeuerungsstätte. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit einer Förderung von Anlagen, die wassergeführt sind.

Die Höhe der Förderung richtet sich nach dem Wirkungsgrad und dem Brennstoff der neuen Einzelraumfeuerungsstätte. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit einer Förderung von Anlagen, die wassergeführt sind. Dabei gelten folgende Wirkungsgradeinstufungen:

Bei Holzöfen:

> 82 %:   € 300,00 Förderung
> 85%:    € 500,00 Förderung

Bei wassergeführten Holzöfen:

> 85%:     € 800,00 Förderung

Bei Holzpelletöfen:

> 92%:     € 500,00 Förderung


Um abzuklären, ob eine neue Anlage die Förderkriterien erfüllt, wenden Sie sich -ggf. auch bereits im

Vorfeld - an Ihren Ofenbauermeister, bzw. Ofen-Händler.


BEI VERWENDUNG WELCHER ROHSTOFFE SIND EINZELRAUMFEUERUNGSANLAGEN FÖRDERFÄHIG?
Es sind ausschließlich Einzelraumfeuerungsanlagen für feste biogene Brennstoffe förderfähig. Feste biogene Brennstoffe sind Rohstoffe mit biologisch-organischer Herkunft. Für Einzelraumfeuerungs-

anlagen kommen überwiegend Holz oder Holzreste in Form von Scheitholz oder Holzpellets als

Brennstoff in Frage. Je nach eingesetztem biogenem Brennstoff gelten unterschiedliche weitere

Kriterien und Förderhöhen.
Weitere Informationen finden sie im Abschnitt „Wie hoch ist die Förderung?“. Einzelraumfeuerungsanlagen die mit fossilen Rohstoffen (z.B. Kohlebriketts) betrieben werden, sind nicht förderfähig. Ebenfalls nicht förderfähig sind Anlagen, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen betrieben werden.


WELCHE VORAUSSETZUNGEN MUSS DIE AUSGETAUSCHTE ALTANLAGE ERFÜLLEN?
Die ausgetauschte alte Einzelraumfeuerungsanlage muss zwischen dem 01.01.1985 und dem 01.01.1995 errichtet worden sein und darf die Anforderungen des § 4 in Verbindung mit der Stufe 2 der Anlage 4 der 1. BImSchV vom 26.1.2010 (BGB1. I S. 38) nicht erfüllen.
Ebenfalls gefördert wird der Austausch von Einzelraumfeuerungsanlagen, die nicht den Sanierungsregeln des § 26 der 1. BImSchV vom 26.01.2010 unterliegen und vor dem 01.01.1995 errichtet wurden. Die auszutauschende Altanlage darf auch mit fossilen Brennstoffen (z.B. Öl) betrieben worden sein. Um abzuklären, ob Ihre Altanlage diese Bedingung erfüllt, wenden Sie sich

an Ihren Ofenbauermeister.


WELCHE EINZELRAUMFEUERUNGSANLAGEN FALLEN NICHT UNTER DIE SANIERUNGSREGELN DER 1. BIMSCHV

VOM 26.01.2010?
Folgende Einzelraumfeuerungsanlagen sind von den Sanierungsregeln des § 26 der 1. BImSchV ausgenommen:


• Nicht gewerblich genutzte Herde/Backöfen <15 kW Nennwärmeleistung,
• Offene Kamine,
• Grundöfen,
• Wohnungen, deren Wärmeversorgung ausschließlich über die Einzelraumfeuerungsanlagen erfolgt,
• „Historische Öfen“, die vor dem 01.01.1950 hergestellt oder errichtet wurden.

WELCHE VORRAUSETZUNGEN MUSS DIE NEUE EINZELRAUMFEUERUNGSANLAGE ERFÜLLEN?
Die neue Einzelraumfeuerungsanlage muss mit festen biogenen Brennstoffen betrieben werden.

Weitere Kriterien, die über die Förderhöhe entscheiden, sind Brennstofftyp, Wirkungsgrad und ob

die Anlage wasserführend ist. Weitere Informationen finden sie im Abschnitt „Wie hoch ist die Förderung ?"   

Darüber hinaus muss die neue Einzelraumfeuerungsanlage den § 4 in Verbindung mit der Stufe 2

der Anlage 4 der 1. BImSchV erfüllen. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren Ofenbauermeister.


WAS BEDEUTET "ERRICHTET"?
Die ausgetauschte Einzelraumfeuerungsanlage muss zwischen dem 01.01.1985 und dem

01.01.1995 "errichtet" worden sein. Hier ist das Datum auf dem Typschild ausschlaggebend.


BEKOMME ICH EINE EINGANGSBESTÄTIGUNG MEINES ANTRAGES AUF FÖRDERUNG?
Nein. Eine Eingangsbestätigung kann aufgrund des dadurch entstehenden deutlich erhöhten Verwaltungsaufwands nicht erfolgen. Es wird gebeten von Rückfragen (Anrufen, Mail etc.) diesbezüglich abzusehen. Von Seiten des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten wird versucht innerhalb von 14 Tagen eine Bearbeitung des Antrags durchzuführen und eine Antwort zukommen zu lassen. Das Einsenden des Antrags mittels Einschreiben mit Rückschein kann hier

eine Möglichkeit der Eingangsbestätigung darstellen.

 

WANN ENDET DAS FÖRDERPROGRAMM?
Das Förderprogramm endet, wenn die Gesamtfördersumme von 500.000 Euro ausgeschöpft wurde oder spätestens am 31.12.2018. Anträge müssen spätestens bis zum 30. September 2018 vollständig bei der Genehmigungsbehörde eingegangen sein.


KANN DIE FÖRDERUNG IM RAHMEN DES „1.000 EFFIZIENTE ÖFEN“-PROGRAMMES MIT ANDEREN FÖRDERPROGRAMMEN KOMBINIERT WERDEN?
Neben dem Zuschuss aus dem Programm „1.000 effiziente Öfen“ kann auch ein Darlehen der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) für die Modernisierung von bestehendem, selbst genutztem Wohnraum in Anspruch genommen werden. Mit dem „ISB-Darlehen Modernisierung“ fördert die ISB u.a. energetische Modernisierungsmaßnahmen im selbstgenutztem Wohnraum,

sofern bestimmte Einkommensgrenzen eingehalten werden. Im Rahmen des Programms ist

neben einem zinsgünstigen Darlehen unter bestimmten Voraussetzungen auch ein Tilgungs- zuschuss möglich.
Werden Fördermitteln des Programms „1.000 effiziente Öfen“ und des „ISB-Darlehens Modernisierung“ kombiniert, darf die Summe der Fördermittel die förderfähigen Aufwendungen nicht

überschreiten.


Bei der Beantragung des „ISB-Darlehens Modernisierung“ ist zu beachten, dass der Antrag vor Maßnahmenbeginn bei der zuständigen Stadt- oder Kreisverwaltung gestellt werden muss.

 

Die Antragstellung im Rahmen des „1.000 effiziente Öfen“-Programmes erfolgt dagegen

erst nach Abschluss der Maßnahme.

 

Bei der Beantragung des „ISB-Darlehens Modernisierung“ ist daher anzugeben, wenn auch eine Förderung aus dem „1.000 effiziente Öfen“-Programm beabsichtigt wird. Fördergelder aus dem

„1.000 Öfen-Programm“ werden beim „ISB-Darlehen Modernisierung“ bei den förderfähigen Kosten

zum Abzug gebracht. Tilgungszuschüsse der ISB erfolgen auf Basis der Darlehensumme und fallen damit entsprechend niedriger aus.
Beispiel: Sie installieren einen neuen Ofen mit einem Wirkungsgrad von 85 %, der 2.000 Euro gekostet hat. Für Schornsteinsanierung und Installation fallen weitere 2.100 Euro an Kosten an.

Die gesamte Investitionssumme für die Maßnahme beträgt damit 4.100 Euro. Für den neuen Ofen

können Sie im Rahmen des „1.000 effiziente Öfen“-Programmes eine

Förderung von 500 Euro erhalten. Diese Summe wird von der Investitionssumme von 4.100 Euro

abgezogen, so dass Sie von der ISB ein Darlehen über 3.600 Euro erhalten können.

Der anteilige Tilgungszuschuss der ISB bezieht sich ebenfalls auf diese Summe.

 

DIE FÖRDERUNG IM RAHMEN VON „1.000 EFFIZIENTE ÖFEN“ KANN ICH LEIDER NICHT NUTZEN. WELCHE ANDEREN FÖRDERPROGRAMME GIBT ES?
Die Energieagentur Rheinland-Pfalz bietet im Fördermittelkompass eine Übersicht für Förder- möglichkeiten in den Bereichen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz an. Dort finden Kommunen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger, aber auch Forschungseinrichtungen und

Organisationen eine Suchfunktion, um geeignete Förderprogramme für eine in Rheinland-Pfalz geplante Bau- oder Sanierungsmaßnahme zu finden. Berücksichtigt werden dort die Förder- möglichkeiten von EU, Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern.

Den Fördermittelkompass finden sie unter: https://www.energieagentur.rlp.de/foerderkompass/


WELCHE VORTEILE HABE ICH DURCH EINE NEUE UND HOCHEFFIZIENTE ANLAGE?
Der Wirkungsgrad Ihrer neuen Anlage wird voraussichtlich deutlich höher sein als der Ihrer Altanlage. Aufgrund dieser Tatsache werden Sie für die gleiche „Wärmemenge“ deutlich weniger Brennstoff verbrauchen. Das schont langfristig Ihren Geldbeutel, reduziert Emissionen (z.B. Feinstaub) und  schützt das Klima.


KANN DER AUSTAUSCH AUCH AUSWIRKUNGEN AUF MEINEN SCHORNSTEIN HABEN?
Ja. Bei der Inbetriebnahme einer neuen Einzelraumfeuerungsanlage kann es - besonders bei älteren Kaminen - erforderlich sein, dass auch die Schoprnsteine saniert werden müssen. Dies muss jedoch

immer im Einzelfall geprüft werden. Ihr Ofenbauermeister-/in steht Ihnen hier auch für Fragen zur Verfügung.


IST DAS HEIZEN MIT HOLZ NICHT KLIMA-SCHÄDLICH?
Holz verbrennt CO₂ neutral. Das bedeutet, dass beim Verbrennen nur so viel CO₂ freigesetzt wird, wie der Baum während seines Wachstums gespeichert hat. Die bei der Verbrennung frei werdende CO₂ Menge wird von den Blättern und Nadeln der Bäume wieder aufgenommen. Allein mit Hilfe der Sonnenenergie entsteht durch Photosynthese neues Holz.


SIND DIE EMISSIONSWERTE VON HOLZÖFEN IM „ECHTBETRIEB“ NICHT VIEL HÖHER

ALS VOM HERSTELLER ANGEGEBEN?
Es ist bekannt, dass die Emissionen im realen Betrieb von den Emissionen im Labor abweichen können (unabhängig ob alte oder neue Einzelraumfeuerungsanlage). Hauptverantwortlich für die Abweichungen ist u.a. der fachgerechte Betrieb der jeweiligen Einzelraumfeuerungsanlage, der in der

Realität sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. Wegen der unterschiedlichen Einfluss- möglichkeiten des Betreiberverhaltens ist es momentan noch nicht möglich, dies auch mit ange- messenem Aufwand in den Typprüfbedingungen messtechnisch abzubilden.
Generell ist jedoch aufgrund der Weiterentwicklung der Verbrennungstechnik und der Verbesserung der Verbrennungsluftführung davon auszugehen, dass moderne Einzelraumfeuerungsanlagen der

Stufe 2 bei ordnungsgemäßem Betrieb emissionsseitig eine Verbesserung gegenüber alten Öfen

darstellen.


KANN ICH DURCH DIE BEDIENUNG DES OFENS UND DURCH DIE WAHL DER VERWENDETEN BRENNSTOFFE DIE HÖHE DES SCHADSTOFFAUSSTOßES UND DEN WIRKUNGSGRAD BEEINFLUSSEN?
Neben der Ofentechnik beeinflusst auch die richtige Bedienung und der verwendete Brennstoff die Höhe des Schadstoff- ausstoßes und des Wirkungsgrades. Auf folgende Punkte ist u.a. beim Heizen mit Holz zu achten:


1. Der Ofen ist keine Müllverbrennungsanlage. Z.B. behandeltes Holz und Abfälle gehören nicht in den Ofen.
2. Nur trockenes Holz verwenden (Wassergehalt unter 20 %).
3. Richtige Dimensionierung des Ofen (nicht zu groß).
4. Holz will mit hoher Flamme brennen und braucht Luft.
5. Die Angaben in der Bedienungsanleitung Ihres Ofenherstellers sind dringend zu beachten.
Weitere Information finden Sie in der Broschüre „Effizient Heizen mit Holz und Sonne“ der Landesforsten Rheinland-Pfalz.


VERHEIZEN WIR NICHT UNSEREN WALD?
Derzeit wird ca. 20 % des im Staatswald von Rheinland-Pfalz geernteten Holzes direkt als Energieholz - meistens für die Produktion von Scheitholz - vermarktet. Als Brennholz werden in der Regel nur Hölzer verwendet, die für eine hochwertige stoffliche Nutzung (z.B. als Möbelholz) nicht geeignet sind.


WERDEN DURCH DEN BRENNHOLZBOOM NICHT WÄLDER (Z.B. IN OSTEUROPA) ZERSTÖRT?
Immer wieder wird in den Medien auf den illegalen Einschlag von Holz hingewiesen (z.B. „Die dunkle Seite der bulgarischen Holzwirtschaft“ oder „Billiger, besser, klimaschonend? Die Holzlüge“). Die vor allem in Osteuropa illegal geschlagenen Holzmengen würden zur Befriedigung der Nachfrage an Brennholz und Pellets in Deutschland hierhin exportiert. Nach Schätzungen des Thünen-Institutes stammen lediglich 2 - 5 % des nach Deutschland eingeführten Holzes aus illegalem Einschlag.


Um den illegalen Holzeinschlag weltweit zu bekämpfen, wurde 2013 das Holzhandels-Sicherungs-Gesetzt (HolzSiG) erlassen, das die nationale Durchführung der EU-Holzhandels-Verordnung regelt. Die EU-Holzhandels-Verordnung verbietet den Handel mit Holz und Holzprodukten aus illegalen Quellen innerhalb der Europäischen Union und trägt somit zum EU-Aktionsplan zur Bekämpfung des

weltweiten illegalen Holzeinschlags bei. Eine direkte Kontrolle von Energieholzimporten aus

Drittländern ist nicht praktikabel und umsetzbar.
Aufgrund der hohen rechtlichen Waldstandards in Deutschland und RLP sollte der Endverbraucher

bei der Wahl des Brennstoffes auf einen regionalen Bezug achten, um illegales Holz möglichst zu

vermeiden. Dies wird u.a. bei einer eigenen Aufarbeitung im Wald gewährleistet. Die beiden Zertifizierungssysteme FSC und PEFC tragen dabei als weiteres Mittel zur Transparenz für den

Verbraucher bei.

Stephan Kohl

Kamin- und Kachelofenstudio
Carl-Zeiss-Str. 9
67269 Grünstadt

Öffnungszeiten

Mo - Fr:   9-12 und 14-18 Uhr

Mittwoch:         von   9-12 Uhr

Samstag:         von   9-13 Uhr

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Tel:  06359 960438

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